You never walk alone

Auf einer Veranstaltung „Union der Vertriebenen“ (UdV) – ein Klub von Berufsvertriebenen in der CDU/CSU – war jüngt Hartmut Saenger als Redner eingeladen. Saenger, berühmt geworden durch seine These, Polen sei Mitschuld am Kriegsbeginn 1939, wurde allerdings von Antifa-Aktivisten zwischenzeitlich am Reden gehindert.
Anftia-Aktivisten bei der UdV
Welche Wirkung das Transparent mit der Aufschrift „Gegen Geschichtsrevisionismus und deutschen Opfermythos“ sowie die Flugblätter mit der Überschrift „Deutsche Täter sind keine Opfer!“ beim Publikum hatten, ist nicht überliefert. Der Gießener Anzeigervermerkt lediglich, dass Saenger nach der Störung „äußerlich gelassen“ seine Sichtweise auf die Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ darlegte. Die Gießener Allgemeine hingegen berichtet, die „wissenschaftliche Aufarbeitung im Rahmen des Vertriebenenzentrums“ werde laut Saenger zeigen, „ob die Vertreibung, der rund zwei Millionen Deutsche zum Opfer gefallen seien, im Verlauf genozidähnliche Züge angenommen habe“. Ein Schelm wer dabei an eine Relativierung des Holocaust denkt…